Mittwoch, 11. April 2012

Immergrüner Regenwald

Immergrüner Regenwald



Klima:

Der immergrüne Regenwald liegt um den Äquator herum. Darum ist die Temperatur etwa immer gleich hoch. Der durchschnittliche Niederschlag ist etwa 2000mm oder mehr, pro Jahr. Am Morgen ist es 16°-18° und klar. Gegen Mittag ist der Himmel ganz bedeckt. Es ist etwa 30-35°C, also sehr schwül. Am Nachmittag gibt es Regen und dann klärt sich der Himmel gegen Abend auf. Die Nacht ist sehr klar, also wolkenlos. Die Sonne scheint von 6-18 Uhr. Es gibt tägliche Temperatur Differenzen von 10° bis 17°C.  Die Durchschnittstemperatur ist durchgehend gleich und beträgt 26°C. Douala liegt auf 13m. Jährlich fällt in Douala 3847mm Regen.






Abb.2: Ein Tag im 

Regenwald

 
Besonders grosse und viele Niederschläge gibt es in der Regenzeit. Diese ist in Douala vor allem vom Juni bis Oktober. Dort fällt im August über 800mm Regen. Vom Januar bis Dezember fällt am wenigsten Regen. Im Regenwald gibt es kaum richtige Trockenzeiten. Somit gibt es keine Jahreszeiten. 





Vorkommen:

Douala ist die grösste Stadt Kameruns. Immergrüne Regenwälder befinden sich auf beide Seiten des Äquators, bis ungefähr 10° nördlicher und südlicher Breite. So ist auch zum Beispiel das Amazonasbecken in Brasilien, vom immergrünen Regenwald bedeckt.


Zenitalregen und Verdunstungszyklus:

Mit Zenitalregen bezeichnet man den Regen, der zur Zeit des Zenitstandes (Sonne im senkrechten Mittagsstand) auftritt. Die Luft hat sich aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung sehr stark erhitzt, wodurch grosse Mengen Wasser verdampfen und grosse Wolken bilden, die in den Mittagsstunden für erhebliche Niederschläge und Gewitterwolken sorgen können.

Wasser im Regenwald zirkuliert in einem Kreislauf, dem sogenannten Verdunstungszyklus. Das Wasser, welches in Form von Regen gefallen ist, verteilt sich auf Blätter und im Boden und wird so vom Wald wie aufgesaugt. Am nächsten Vormittag verdunstet das Wasser, steigt gasförmig in die Luft und bildet Wolken und wird schliesslich wieder zu Regen.




Vegetation:


Dieses Klima ist eine sehr gute Voraussetzung für Pflanzenwachstum. Der Regenwald ist 18Mio km² gross und bedeckt ganze 14% der Erde. Zum Vergleich die Erde ist 510Mio km² gross.

Im Regenwald gibt es auf kleinstem Raum eine ungeheure Artenvielfalt. Da nur wenig Licht durch das Blätterdach kommt, wächst am Boden eine Krautschicht, weil dort die Pflanzen keine Fotosynthese betreiben können. Deshalb leben dort nur Fäulnisbewohner (Saprophyten), also hauptsächlich Pilze und Bakterien. Die nächste Schicht ist die Baum- und Strauchschicht sie reicht 40m in die Höhe. Danach kommen die Urwaldriesen. Das sind die grössten Bäume des Regenwaldes und können bis zu 60m hoch werden. Der Regenwald wird auch tropische Lunge genannt, da diese vielen Pflanzen bei der Fotosynthese riesige Mengen Sauerstoff freisetzen. Der Regenwald gilt deshalb als Klimastabilisator.


Nährstoffkreislauf und Boden:

Die Nährstoffe sind in einen stetigen Kreislauf eingebunden. Die gefallenen Blätter bilden die Kraut- bzw. Moderschicht. Sie verwesen schnell im feucht-warmen Klima und stellen so die freigesetzten Nährstoffe der Pflanzenwelt sofort wieder zur Verfügung.

Der Boden besteht aus dem Wurzelwerk der Bäume und aus einer nicht sehr fruchtbaren Erde: Das Gestein wird durch die starke chemische Verwitterung (hohe Temperatur und Feuchtigkeit) zerstört und der starke Regen spült wichtige Mineralien fort. Zurück bleibt der rötlich oder gelb gefärbte Verwitterungslehm.

 

 

 

 

Quellen:

Bilder:

1: http://www.klimadiagramme.de/pics/st_afcen.html

2: Selber gemacht mit Information aus Egli, Hans-Rudolf; Hasler, Martin (Hrsg.), Geographie Wissen und verstehen, 2. Aufl., Bern, 2010, S. 150-153

3: http://www.umdiewelt.de/Karibik/Jamaika/Reisebericht-3998/Kapitel-10.html

Litteratur und weitere Information:

Egli, Hans-Rudolf; Hasler, Martin (Hrsg.), Geographie Wissen und verstehen, 2. Aufl., Bern, 2010, S. 150-153

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/dc/Weltkarte_tropen.png

http://www.planet-wissen.de/natur_technik/wald/regenwald/index.jsp

http://www.lernstunde.de/thema/tropischerregenwald/grundwissen.htm

http://www.ping.de/schule/pg-herne/p-wetter/elnino/zenit.htm

 

Dokumentation der Klimazone Trockensavanne
Klimadiagramm von Mongu
Mongu ist die Hauptstadt der Westprovinz Sambias und liegt auf 1053 Meter über Meer. Die durchschnittliche Jahrestemperatur ist 21.9 Grad Celsius und der Jahresniederschlag beträgt 918mm.
Die Temperatur Mongus ist das ganze Jahr durch mehr oder weniger konstant. Am kühlsten wird es in den Monaten Juni und Juli mit ungefähr 17 Grad Celsius und am wärmsten ist es im Oktober mit 25 Grad Celsius. Wegen der konstanten Temperatur gibt es keine Jahreszeiten, wie wir es uns gewöhnt sind, sondern es herrscht ein sogenanntes Tageszeitenklima, da sich die Temperaturen innerhalb eines Tages mehr differenzieren, als im ganzen Jahr. Wie auf dem Klimadiagramm gut zu sehen ist, hat die Trockensavanne durchschnittlich 6 aride, das heisst trockene, Monate und 6 humide, also feuchte, Monate.
Abgesehen von Sambia, liegt auch der Nachbarstaat Malawi in der Klimazone der Trockensavannen.
Böden der Trockensavannen1
Aufgrund des geringen Niederschlags in dieser Zone sind die Böden sehr nährstoffreich, weil die Nährstoffe nicht ausgewaschen werden. In der Trockenzeit ist der Bodenwasserstrom aufwärts gerichtet, um Pflanzen und Böden zu bewässern. Durch diesen Strom werden leichtlösliche Mineralien aufwärts transportiert.

Abbildung 1: Klimadiagramm von Mongu, Quelle: http://www.klimadiagramme.de/pics/st_samb.html, 27.3.12 1Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Trockensavanne, 27.3.12
Vegetation

Wie schon erwähnt, sind die Hälfte der 12 Monaten der Trockensavanne aride Monate. Das heisst, es fällt sehr wenig Niederschlag in dieser Zeit. Nicht nur die Menschen, welche hier wohnen, sondern auch die Pflanzen, die in dieser Region vorkommen, passen sich an das herrschende Klima an.
Während ein Grossteil der Vegetation aus brusthohen Gräsern, Gestrüpp besteht, gibt es auch einige grüne Stellen. An Flüssen sind sogenannte Galerienwälder anzutreffen, da dort immer genug Wasser vorhanden ist, egal ob es regnet oder nicht. In einem Galerienwald können folgende Pflanzen auftreten.

Abbildung 2: Affenbrotbaum

Oben auf dem Bild zu sehen ist ein Beispiel eines ''Anpassers''. Der Affenbrotbaum speichert in den Regenmonaten Wasser in seinem übermässig dicken Stamm, um so auch in den trockenen Monaten genügend Wasser zu haben.

Andere Überlebenskünstler der Trockensavanne sind die Akazien, welche auf dem Bild rechts zu erkennen sind.
Diese besitzen eine riesige Krone, welche den Boden unter ihr vor dem Austrocknen schützt. Auch das brusthohe, farblose Gras ist sehr gut zu sehen.
Abgesehen von diesen drei, für die Trockensavanne sehr typischen Pflanzen Abbildung 3: Akazienbäume in Tansania
können auch Dornbüsche und Feigenbäume wachsen.


Abbildung 2: Quelle: http://www.schoepfung.eu/zusatzmenue/bildnachweise/bilder-schoepfung-1a.htm, 27.3.12
Abbildung 3: Quelle: http://www.umdiewelt.de/Afrika/Ostafrika/Tansania/Reisebericht-4181/Kapitel-14.htm, 27.3.12

Dienstag, 10. April 2012

Tundra

Die Tundra


Dies ist das Klimadiagramm für Cambridge Bay in Kanada. Diese Stadt liegt in der Klimazone der Tundren, die sich zwischen den arktischen Kälte-wüsten und der Zone des borealen Nadelwalds befindet. Wie auf dem Diagramm zu erkennen ist, gibt es in Cambridge Bay mit 140mm relativ wenig Niederschlag und die Temperaturen befinden sich mit einer Durchschnittstemperatur von -14.9°, 3/4 des Jahres unter dem Nullpunkt. Zwischen Juni und August steigt die durchschnittliche Temperatur über 0°C bis auf ca. 10° C an und der Niederschlag nimmt zu. Vor allem im August regnet es mit ca. 30 mm relativ viel. Zu dieser Zeit halten die milderen Jahreszeiten im Gebiet Einzug. Das ganze restliche Jahr ist die durchschnittliche Temperatur sehr tief und kann bis zu -35°C erreichen. In der Tundra ist das ganze Jahr über humide Zeit, jedoch nur 2 lang Vegetationszeit. Dieses Klima ist vorwiegend auf der Nordhalbkugel, nördlich des Polarkreises zu finden. Stark davon beeinflusst sind zum Beispiel Kanada, Alaska, Russland und der Norden von Norwegen.




So sieht die typische Vegetation der Tundra im Sommer aus. Es gibt nur sehr wenige Pflanzen die dem lebensfeindlichen Klima, das hier vor allem im Winter herrscht, trotzen können. Es hat keine Bäume aber dafür viele Busch-, Blumen-, Flechten- und Moosarten. Sehr verbreitet sind auch sogenannte Zwergsträucher. Alle Pflanzen, die in der Tundra wachsen, leben bodennah und haben somit kurze Wurzeln. Bäume haben zu lange Wurzeln, um in diesem Klima zu wachsen, da der sommerliche Auftauboden zu wenig dick ist und sie so in den Dauerfrostboden hineinwachsen würden. Im Winter kommen kaum noch Pflanzen vor, da der Boden wieder bis ganz nach oben zugefriert und so zu hart ist, als dass er den Pflanzen als Nährboden dienen könnte. Zudem erlauben die Minustemperaturen auch kein Pflanzenwachstum mehr. Allerdings gibt es einige Pflanzen, die unter der winterlichen Schnee- und Frostdecke mit nur ganz wenigen Nährstoffen überleben können. Im Sommer jedoch, wenn der Boden wieder taut, blühen die Pflanzen sehr schnell, aber auch kurz auf. Ein Grund dafür sind die kurzen Vegetationszeiten. Eine wichtige Rolle spielen aber auch die langen Sommertage, die zustande kommen, da die Tundra sehr weit nördlich, beziehungsweise südlich gelegen ist. Im Sommer ist es nämlich in der Tundra fast 24 Stunden lang hell, im Winter liegt sie dagegen fast genauso lang in nahezu völliger Dunkelheit. Die Vegetationsdichte nimmt von Süden nach Norden kontinuierlich ab.






Permafrostboden


Der Permafrostboden oder Dauerfrostboden ist die Erdschicht, die das ganze Jahr über

dauerhaft gefroren bleibt und somit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt aufweist.


Permafrostböden können sich nur in den Gebieten bilden in denen Jahresdurchschnitts-

temperaturen von ca. -1°C und tiefer herrschen und der Jahresdurchschnittsniederschlag 1000

Millimeter nicht überschreitet. Das ideale Klima für die Bildung des Permafrostbodens

befindet sich somit in den Polargebieten mit den Tundren und in den nördlichen Teilen

der borealen Nadelwaldgebiete. Allerdings gibt es auch noch weitere Gebiete, in denen

die Bedingungen für Permafrost erfüllt werden, zum Beispiel Hochgebirge. Zu finden ist

der Permafrostboden vor allem auf der Nordhalbkugel in Nordkanada, Alaska, Grönland

und Ostsibirien. Man geht davon aus, dass ungefähr 20 bis 25% der Landflächen der

Erde von Permafrost überzogen sind. Am stärksten betroffen ist Alaska mit 80% Anteil an Permafrostböden. 

Die Regionen ewiger Gefrornis, also die Tundren der Nordkontinente

und die grossen Waldgebiete, fasst man auch unter dem Begriff „Permafrostzone" zusammen.


Vom Auftauen der active layer im Sommer profitiert vor allem die Vegetation. Die

Pflanzen können nun die weichere Oberschicht für sich beanspruchen und ihre Wurzeln

darin verankern, bis sie in 2 bis 3 Monaten, wenn die Vegetationszeit vorbei ist, wieder

absterben. Die Lebewesen, welche die Winter in der Tundra verbringen, müssen sehr robust

sein. Viele Tiere aus den gemässigten Klimazonen pflegen sich im Winter bis tief in die

Erde einzugraben, um sich so warmzuhalten. Diese Option ist den Tieren in der Tundra

nicht gegeben. Da im Winter der ganze Boden wieder zugefriert, müssen sie bei tiefsten

Minustemperaturen bis zu 10 Monate ohne Schutz überleben.


Auf Grund der globalen Erwärmung ist in den letzten Jahren eine Nordwärtswanderung

der Permafrostgrenze zu beobachten. Dies könnte zu grossen Problemen führen, da durch

das Auftauen des Permafrostboden Gas entweicht und der Boden an Volumen verliert, so kann er

plötzlich absinken. Ausserdem vermuten Forscher, dass das Schmelzen der Permafrostböden

eine Verstärkung der Erwärmung zur Folge haben könnte, da in diesen Böden eine hohe

Konzentration an Biomasse zu finden ist. Durch den Abbau des Eises und somit der

Biomasse, könnten grosse Mengen Treibhausgase freigesetzt werden.








Quellen


Internet: http://de.wikipedia.org/wiki/Tundra

http://de.wikipedia.org/wiki/Permafrost


http://www.marietta.edu/~biol/biomes/tundra.htm


Abbildungen: http://www.klimadiagramme.de/Namerika/cambridgebay.html


http://en.wikipedia.org/wiki/File:Greenland_scoresby-sydkapp2_hg.jpg

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Tundra

Entschuldigung. Dieses Mal sind die Quellen auch dabei.

Tundra

Hier ist der Text von Fabienne und mir, Charles.

Mittelmeerklima

 

Ich war nicht sicher, ob das Schulmail wirklich gesendet hat. Hier noch einmal zur Sicherheit der Text von Alvin und mir.

 

Liebe Grüsse

Annina

 

Blogtext

Das ist der Text von Gulliver Stocker und mir, Edoardo Signori
Noch einen guten Abend

Höhenstufen

 

Mit Höhenstufen sind verschiedene Bezeichnungen für die vertikale Gliederung der Landschaft gemeint. Diese verschiedenen vertikalen Lebensräume werden jeweils durch bestimmte Charaktere voneinander unterschieden, weil die Temperatur mit zunehmender Höhe abnimmt; Temperaturgradient, dies kann die Vegetation des Lebensraumes verändern. Doch auch zusätzlich zur Temperatur verändern sich weitere Klimafaktoren, wie Niederschlag und Sonneinstrahlung, mit denen sich der Lebensraum verändert.

 

Darum haben wir die zwei Extreme ausgewählt, die kolline und die nivale Höhenstufe und sie näher beschrieben. Somit wollten wir ein umfassendes und genaues Bild der Höhenstufen präsentieren. Wir haben zudem die Extreme genommen, weil man so eine bessere Vorstellung der Spannweite der Höhenstufen bekommt.

 

Die kolline Höhenstufe

 

Die kolline Höhenstufe, ist die unterste Stufe in gemässigten Klimaten. Die Stufe geht bis zu 800 m.ü.M. und beschreibt ein gemässigtes Klima, so wie man es hauptsächlich in Nordamerika, Europa und Zentralasien findet.

Man unterscheidet zwischen einer warmgemässigten und kaltgemässigten Zone.

Die Vegetation der Kolline besteht hauptsächlich aus Nadeln-, Misch- und Laubwäldern.

Das dort herrschende Klima ermöglicht den Jahreszeitenzyklus. So kann man zum Beispiel Getreide und weitere saisonale Produkte anbauen. Um genau das zu veranschaulichen, verwenden wir das Klimadiagramm von Zürich.

 

Die Wetterstation befindet sich in Kloten, Zürich, auf 426 m.ü.M. Das ganze Jahr durch ist das Gebiet humid, mit einer Durchschnittstemperatur von 8,5 Grad Celsius und einer Niederschlagsmenge von 1031mm. Jedoch im Sommer und im Winter werden diese Werte entweder über- oder unterboten und das macht den Unterschied, der auch zu den Jahreszeiten führt. Im Sommer steigen die Temperaturen zu einem Durchschnittswert von 20 Grad und im Winter wiederum sinkt die Temperatur auf 0 Grad. Auch der Niederschlag variiert. Somit kann man in dieser Gegend Agrikultur (Land- und Viehwirtschaft) betreiben.

Eine typische Darstellung der kollinen Höhenstufe und ihrem Klima ist diese hier.

Das Bild stellt die Landschaft von Horgen im Spätsommer dar.

Man sieht die Wäldervielfalt sehr gut und man kann am Bild erkennen, dass grosse und viele Bäume wachsen. Weiss nöd was mer da na chönnt schribe, isch dis Bild gsi. Schrib du da na öppis ane. http://www.klima-klasse4e.blogspot.com/2012/04/auftrag.html das mitem ahschribe vom bild und denn d quelle ahgäh muesstisch au na mache. ;-)

 

 

Die nivale Höhenstufe

 

Bei der nivalen Höhenstufe handelt es sich um die oberste Höhenstufe. Zum Beispiel sind Polarregionen und Hochgebirge nivale Gebiete. Das nivale Klima beginnt bei ungefähr 3000 m.ü.M. und endet an der Spitze eines jeden Berges.

 

Die Station dieses Klimadiagramms befindet sich auf 2960 m.ü.M. auf der Zugspitze in Bayern (D). Die Jahres-durchschnittstemperatur beträgt -4,7 °C und die Niederschlagssumme mit 1945mm ist sehr hoch. Wegen der tiefen Temperaturen und hohen Niederschlagsmengen ist es das ganze Jahr durch humid.

Gute Beispiele für das nivale Klima sind Grönland oder die Antarktis.

 

Die traditionelle Bezeichnung für die nivale Höhenstufe ist „Hochgebirgsstufe", wobei zur Hochgebirgsstufe neben der nivalen auch noch die subalpine und die alpine Stufe gehört. Nivale Höhenstufe ist etwas genauer. Schon die Übersetzung des Wortes ‚nival' ins Deutsche verrät das Hauptmerkmal der nivalen Zone. ‚Nival' ist Lateinisch und bedeutet ‚beschneit'.

 

Man unterscheidet zwei Arten der nivalen Höhenstufe, oder des nivalen Klimas: das voll- und das seminivale Klima. Im vollnivalen Klima fällt praktisch der ganze Niederschlag als Schnee, während im seminivalen Klima zumindest für eine kurze Zeit der Niederschlag in flüssiger Form (als Regen) fällt. Dadurch, dass die nivalen Gebiete den grössten Teil des Jahres über beschneit werden und die Ablation (Schmelzen von Schnee) kleiner ist als die Akkumulation (Anhäufen von Schnee), bilden sie die Nährgebiete der Gletscher.

File written by Adobe Photoshop® 5.0

Dies ist eine Fotographie einer typischen Vegetationsbedeckung des nivalen Klimas. In diesem Bild kann man grosse Gletscherfelder und hohe Berge sehen. Das Gewässer im Vordergrund ist ein Eismeer.

Ich vermute, dass es sich bei dieser Region um eine vollnivale Polarregion handelt, weil alles vergletschert ist.

 

 

Verwendete Literatur:

 

http://www.geodz.com/deu/d/Höhenstufen (zul. bes. am 27.3.2012)

http://top-wetter.de/lexikon/n/nivalesklima.htm (zul. bes. am 21.3.2012)

http://de.wikipedia.org/wiki/Höhenstufe_(Ökologie) (zul. bes. am 21.3.2012)

http://de.wikipedia.org/wiki/Nivalität (zul. bes. am 21.3.2012)

http://de.wikipedia.org/wiki/Gemäßigte_Zone (zul. bes. am 23.3.2012)

 

Abbildungen:

 

Klimadiagramm 1: http://www.klimadiagramme.de/GMA_neu/Europa/schweiz0.htm. (zul. bes. am 21.3.2012)

 

Klimadiagramm 2: //es.wikipedia.org/wiki/Archivo:Klimadiagramm-Zugspitze_(Alpen)-Deutschland-metrisch-deutsch.png (zul. bes. am 21.3.2012)

 

Horgnerberg: http://images.gadmin.st.s3.amazonaws.com/85125/images/WL_84_02_a.jpg (zul. bes. am 21.3.2012)

 

Polargebiet: http://top-wetter.de/lexikon/n/nivalesklima.htm (zul. bes. am 21.3.2012)